Erster gemeinsamer Sonntagsgottesdienst in Mülsen

Am Sonntag, den 24. November 2024 fand in der Sporthalle Mülsen der erste gemeinsame schönen Tag Gottesdienst für die Gemeinden Planitz und Zwickau statt. Den Gottesdienst führte unser Evangelist Gebelein, Vertreter unseres Bezirksvorstehers, durch.

Als Eingangslied sangen wir: „Gott ist die Liebe ..."(GB 2334)

Unser Evangelist diente nach dem Textwort: „Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.“  (2. Petrus 3, 13)

Der Chor sang das Lied „Wo soll ich gehen, wenn du mich nicht geleitest ...“ (CB 129)

Zunächst überbrachte der Evangelist Gebelein die Wünsche und Grüße unseres Apostels. Er wies auf die Bedeutung dieses Sonntags hin, indem er sowohl auf den Ewigkeitssonntag als auch auf den letzten Sonntag des Kirchenjahres verwies.

Er sagte: „ Liebe Brüder, Liebe Schwestern, ist etwas Besonderes an diesem Tag zusammen zu sein, auch wenn es wie hier in einer Sporthalle ist. Dem lieben Gott es egal ob wir in der Kirche oder hier der Sporthalle Gottesdienst erleben. Ihm kommt es auf die Gemeinschaft seiner Kinder, der Gemeinde, an. Ich durfte gestern eine besondere Andacht erleben. Dabei ging es und niemals das Licht der Welt erblicken konnten; sogenannter Sternenkinder. So manche Mutti, so mancher Vati, hat dies selbst erlebt. Auch viele von uns haben sowohl Vater, Mutter und Kinder bereits abgeben müssen. Aus diesem Erleben habe ich mir einen Impuls mitgenommen, Gott hat sie alle lieb. Du darfst auch mal Tauern, du darfst auch mal traurig sein. Wichtig ist für uns Christen die Gewissheit sie sind nicht vergessen; wir dürfen sie einmal wiedersehen. Wir wollen auch dankbar sein und Freude empfinden, dass wir sie kennen und haben durften. Ist denke, dass wir auch in der großen Ge-meinde für alle diese Seelen einmal in einem besonderen Gebet eintreten.“

Nach diesem Gebet er klang das Chorlied: „So jemand mein Wort wird halten ...“ CB 434)

Darauf ging unser Evangelist ein und sagte: Es ist eine große Gewissheit wie die Sänger sangen: „der wird den Tod nicht sehen ewiglich. Lassen wir uns diese Gewissheit von keiner Macht rauben. Uns ist als Christen noch eine weitere Zusagen gegeben. Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Darauf dürfen wir uns freuen. Schon Jesaja wies schon darauf hin, „Siehe Ich will eine neue Erde und einen neuen Himmel schaffen, so dass ihr der alten nicht mehr gedenken werdet. ... Darum freuet euch und seid fröhlich immerdar was ich für euch schaffe.“ Unser himmlischer Vater ich möchte schon wir uns freuen, ja fröhlich sind und selig werden. Für den Ausdruck ‚selig‘ gibt es keine Steigerung. Du kannst nicht ein wenig selig oder überaus selig sein. Gott will, und das ist auch mein Wunsch, Seligkeit in deinem und meinem Herz schaffen. Eine Voraussetzung zur Seligkeit ist, dass wir Frieden in unserem Herzen, unserer Seele schaffen und haben. Frieden ist, wenn wir unsere Umwelt betrachten, nicht selbst verständlich. Leider sind Unfrieden, Missverständnisses und herrschen über den Nächsten Realität. 

Es gehen jeden Tag viele Seelen in die Ewiigkeit. Wir wissen nicht, wie sie dort ankommen. Wir haben aber die Möglichkeit für Sie herzlich zu beten. Der Apostel schrieb unlängst, dass es ein Grundelement der Christseins -das Gebet- ist.  Die Sänger singen in einem Lied von der ‚kleinen Leuchte‘ die uns Jesus in die Hand gab. Deshalb: „Lass sie helle strahlen ins dunkle Erdenland!“

Unser Apostel weiß von unserem gemeinsamen Gottesdienst. Er hat sich darüber gefreut, dass wir als Gemeinden zusammenwachsen, obwohl es für manchen nicht so einfach war, nach Mülsen zu kommen. An diesem heiligen Ort Ist die Freude und die Resonanz spürbar. Das Zusammenwachsen der beiden Ge-meinden kann nur ein Segen sein. Jeder Bruder, jede  Schwester bringt sich, nach den Möglichkeit und Fähigkeiten, die Gemeinde ein. Sehen wir was wir haben und freuen uns daran.

Wenn es in der Bibel heißt „und siehe“ ist es immer ein „Achtung“, das ist jetzt besonders wichtig, es bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Liebe Schwester, lieber Bruder, es wird alles gut werden; auch wenn es zur Zeit nicht so aussieht.

Jesus hat, als er auf diese Erde.kam, nichts anderes gepredigt als das Evangelium.

.Er sprach davon, dass sein Vater uns etwas geben will, was ganz Großes, noch nie dagewesenes. Ist es nicht was Großartiges zu wissen, Gott liebt dich, trotzdem wir mit dem einen und anderen noch zu kämpfen haben. Er Ist immer an unserer Seite. Bewahren wir, was wir haben. Sehen wir das noch? Betrachten wir nur unser Umfeld.

Dort gibt es wenig Zusammenhalt und Gemeinschaft. Wir haben uns, wir haben einen schönen Chor, wir haben unsere Kinder, wir haben Jugend, wir haben unsere Senioren, wir haben die Geschwister im mittleren Alter. Können wir nicht stolz darauf sein? Es kommt darauf an, dass wir das, was wir haben, nutzen und bewahren. Ein Zita unseres Bezirksapostel-Helfers lautet; „Es wird einfach schön werden“. Darauf dürfen  wir bauen und vertrauen.

Der Chor unterstrich das gesagte, mit dem Lied: „Also hat Gott die Welt geliebt...“ (CB 1).

Unsere Vorsteher, Evangelist Kretzschmar, sagte im Mitdienen, dass es eine schöne Gewissheit ist, das ewige Leben habe zu dürfen. Das ist Kern unseres Glaubens. Ein Lied der Sänger drückt aus, dass wir auf der Pilgerreise sind.  Es ist schön Lebenshilfe von Gott zu bekommen und zu haben.  Auch dass wir eine Gemeinde haben ist sehr schön. Wenn wir in die sozialen Medien hineinschauen stellt sich jeder positiv da, einer will den anderen übertrumpfen, will darstellen wie schön seinen Urlaub, wie schön sein Haus und wie toll er doch selber ist. Das ist heute ganz normal. Gemeinde heißt auch, dass man nicht nur Freude hat sondern auch mal weinen darf. Auch Jesus weinte als er von dem Tod seines Freundes Lazarus erfahren hatte, aber er blieb nicht dabei. Wenn wir in die Heilige Schrift schauen, sehen wir auch die Reaktion  der Maria. Je nachdem wie man das Wort in der Bibel betrachtet, könnte es eine Anklage an Jesus sein, aber auch ein Satz der Glaubensüberzeugung sein, wenn es heißt: “wenn du hier gewesen wärst, Suche was Ziel wäre unser Bruder nicht gestorben“. Der Jesus hat ihn dann wieder auferweckt und seinen Schwestern wiedergegeben. Auch wir dürfen weinen, wenn wir Trauer haben, Cortana wenn einer unserer Lieben von uns geht. Dann ist es aber kein Stimmungskiller sondern das Weinen kommt aus der Liebe heraus. Der Vorteil der Gemeinde ist, dass wir Zusammenstehen. Ein jeder unterstützt den anderen, tröstet ihn und gemeinsam können wir um Trost bitten bei unserem himmlischen Vater. Wir dürfen uns aufgehoben fühlen auch im Schmerz unserer Tage. Die Liebe zu Bruder und Schwester bleibt bestehen. Aus diesem Grunde dürfen wir auch weinen. Klagen ist auch etwas was sein darf in deinem Herzen, in der Gemeinde. Auch das Klagen und Weinen über den Platz, der nun leer ist, hat einen wunder-baren Ursprung. Es ist die Liebe.

Irgendwann ging auch Jesus von dieser Welt. Und er hat sich verabschiedet, aber nicht ohne den Hinweis zu geben, dass ein Tröster von seinem Vater gesandt wird. Diesen Tröster, den heiligen Geist, dürfen wir tragen, empfangen durch einen Apostel. Er hat aber auch zu den seinen gesagt, dass sie nicht in der Traurigkeit bleiben sollen, sondern er hat Ihnen etwas mitgegeben. Er sagte zu ihnen: „Euer Herz soll sich freuen!“ Jesus gab ihnen eine Vorfreude auf etwas, was noch nie dagewesen ist. Auch wir haben die Zusage, dass wir einmal beim Herrn sein dürfen. Diese Botschaft Hören. Löst es in dir und mir eine Vorfreude auf dieses Ereignis aus? Es wird etwas Grandioses sein was wir dann erleben dürfen.

Stellen wir uns einmal vor, wenn es uns gerade nicht so gut geht, wie der nächste Urlaub sein wird. Technisch ist das möglich indem eine Webcam am Strand aufgebaut ist. Wenn wir dann den Strand Und das Wasser sehen, Förmlich den Sand zwischen seinen Zehen und den salzigen Hauch des Meeres spüren. Auch für uns hat Gott heute in diesem Gottesdienst eine Webcam aufgestellt. Er hat uns wieder einmal vor Augen geführt Wie herrlich sein Plan ist. Du und ich dürfen diese großartige Zusage des Herrn erleben. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir treu an seiner Seite bleiben, fest im Glauben und Anhalten im Gebet. Auch an diesem Tag dürfen wir daran denn denken, dass unsere Lieben aus der jenseitigen Welt mit uns diesen Gottesdienst erleben. So mancher Vati, manche Mutti, manches Kind, mussten wir abgeben. Wir haben aber eine große Freude ja sie alle wieder zu sehen. Euer Herz freue er sich.